, Vera Steinbrecher

WHA U18: Im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 konnten die WU18-Mädels neuerlich punkten!

Der Aufwärtstrend setzt sich fort und wurde mit einem Sieg gegen Wiener Neustadt bestätigt.

Bis zur 25. Minute sah man ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mit einer guten Torhüterleistung und schnellen Angriffen konnte man die starken, jedoch ersatzgeschwächten Wiener Neustädterinnen gut im Griff halten. Die heimische Mannschaft versuchte durch schnelles Umschaltspiel immer wieder zu einfachen Toren zu kommen, was phasenweise sehr gut gelang. Zwischendurch schlichen sich jedoch immer wieder Ungenauigkeiten ein oder man scheiterte an der gegnerischen Torfrau. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte das Tempo nochmals erhöht werden und die SG UHC Stockerau–Hollabrunn ging mit einer starken 17:13-Führung in die Halbzeitpause.
In die zweite Halbzeit startete man erneut sehr diszipliniert. Der besprochene Matchplan – Tempospiel kombiniert mit einer offensiven Deckung – wurde konsequent umgesetzt. Die Gegnerinnen kämpften jedoch weiterhin beherzt, weshalb sich unser Team nicht entscheidend absetzen konnte.
In der 42. Minute kam dann die Wende im Spiel: Rote Karte für Wiener Neustadt. Da keine Wechselspielerin mehr zur Verfügung stand, mussten die Gäste den Rest der Partie in Unterzahl bestreiten. Ein leichtes Spiel, dachte man sich auf heimischer Seite – doch weit gefehlt.
Die Wiener Neustädterinnen bäumten sich nochmals auf, während unser Heimteam die Situation etwas zu locker nahm. Zu wenig Tempo im Angriff und eine zu passive Verteidigung machten das Spiel aus heimischer Sicht unnötig spannend. In der 54. Minute stand es plötzlich 30:31 – die in Unterzahl spielenden Gäste führten.
Unser Team blieb jedoch cool, konnte das Spieltempo wieder erhöhen, zog mutig zum Tor und vertraute wieder auf die eigene Defensivleistung. Am Ende konnte man sich mit einem verdienten 34:32-Sieg belohnen!

Ergebnis WHA U18:
UHC Volksbank Stockerau – roomz JAGS WVB 34:32 (17:13).-
Stockerau: Hladik, Hopfeld, Reininger; Millmann (3/1), Döller, Gschwendtner (4), Mantler (4), Heske (6/1), Schönfelder (5/1), Chwojka, Karl, Reich (12/1).