,

WU12: 25 Minuten auf Augenhöhe mit starkem Gegner

Letztes Wochenende trat das WU12 Team UHC Stockerau gegen Hypo NÖ in der Südstadt an, wo es in der letzten Saison eine deutliche 36:14 Niederlage gab.

Unsere Mädchen gingen nach zwei in Folge gewonnen Spielen mit viel Selbstbewusstsein in das Auswärtsspiel gegen das Meisterteam der letzten Jahre. Von Beginn an legten die Spielerinnen mit schönen Angriffskombinationen, starken Einzelaktionen und einer wie immer äußerst kompakten Verteidigung los und wussten die ersten zehn Minuten zu kontrollieren. Das Geschehen am Spielfeld spiegelte sich in einer knapper zwei bis drei Tore Führung wider. Leider konnte das Team dann die erste Überzahlsituation nicht nutzen, um den Vorsprung weiter auszubauen und so übernahm ab der zwanzigsten Minute Hypo NÖ langsam das Spiel und konnte bis zur Halbzeit einen drei Tore Abstand herstellen. Elf Gegentreffer in einer Halbzeit gegen ein so starkes Team konnten die Mädchen aber bereits nach Halbzeit eins als erstes Highlight verbuchen.

Leider fand das Team trotz des ersten Treffers in Halbzeit zwei zunächst nicht so richtig ins Spiel. Viele unerzwungene Eigenfehler führten dazu, dass der Abstand sukzessive größer wurde und schon nach zehn Minuten aus drei Toren acht wurden. Ab diesem Zeitpunkt wurde wieder mehr auf gemeinsame Aktionen gesetzt und auf gelungene Spielzüge folgten schöne Tore. Angriff und Abwehr funktionierten wieder so, wie wir es mittlerweile von diesem Team gewohnt sind und so konnte man ebenbürtig agieren.

Der Endstand von 26:17 ist durchaus als Erfolg zu sehen. Alle Spielerinnen konnten mit viel Spielzeit Akzente setzen und in vielen Spielsituationen persönliche wie auch gemeinschaftliche Erfolgserlebnisse feiern. Die Torfrau Leistungen waren auch in diesem Spiel wieder beeindruckend, die Verteidigung wird immer mehr zu einer schwierig zu überwindenden Hürde und der Angriff entwickelte sich phasenweise zu einem schnellen Kombinationsspiel. 

Die Niederlage fiel etwas zu hoch aus, der Fortschritt von Spiel zu Spiel beeindruckt uns Trainer weiterhin und macht Lust auf mehr.