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30.03.2021 Kategorie: Spielberichte-Frauen
Von: Wolfgang Kaindl

WHA: Sieg nach langer Reise, am Ende 2 Punkte


Maria Lauermann setzt sich gegen die Dornbirnerinnen durch

Gegen Ende der Meisterschaft ist es schon in den letzten Jahren immer wieder zu überraschenden Ergebnissen gekommen. Gerade aber heuer - in dieser außergewöhnlichen Saison - ist man offensichtlich vor geänderten Situationen, neuen Ausgangslagen nicht gefeit. So ändern sich Mannschaftsaufstellungen innerhalb von wenigen Tagen, viele Spiele müssen verschoben werden und die Spiele, die stattfinden können, sind immer wieder „Wundertüten“. Die Mannschaften, die sich im Abstiegskampf befinden,  kämpfen mit aller Vehemenz dagegen an. Dies mussten unsere Damen schon in der Vorwoche in Kärnten zur Kenntnis nehmen.


Auch diesmal in Vorarlberg gab es die gleiche Konstellation. Die Heimischen mit dem Rücken zur Wand wollten unbedingt punkten, um sich ihrer Abstiegssorgen zu entledigen. Dementsprechend starteten sie in das Spiel und kämpften von Beginn an bis zum Umfallen.
Dieser Situation gegenüber standen unsere Damen, die „vergnügt“, getestet die Reise ins Ländle antraten. Ausfälle von V. Mauler (Arbeit), T. Magurean (organisatorische Probleme) und A. Kalkan (Verletzung im Abschlusstraining) mussten zur Kenntnis genommen werden, ebenso die Kontrollen an den Grenzen, die die lange Anreise noch mühsamer machten. Nach Ankunft konnte nach langer Zeit wieder einmal in einem öffentlichen Lokal noch eine Erfrischung oder ein Café eingenommen werden.
Diese „lockere Stimmung“ setzte sich bei unserer Mannschaft leider bis ins Spiel hinein fort. Die auf uns sehr gut eingestellten Vorarlbergerinnen von Anfang an präsent, unsere Damen weit von ihrem Können, aber auch weit von der nötigen körperlichen Präsenz entfernt. Die Angriffsbemühungen zögerlich und fehlerhaft – die Fehler im Spielaufbau konnten zunächst noch in der Defensive kompensiert werden, bis die allgemeine Verunsicherung auch in der Defensive Einzug hielt. Der Beginn - nach 10 Minuten (4:1) und nach 20 Minuten (9:4) -war im Angriff wirklich sehr, sehr schwach. Unser schnelles Spiel kam nie zum Tragen, die Wurfauswertung unter aller Kritik, Umstellungen und Besprechungen schienen nichts zu bringen. So retteten wir uns mit einem Rückstand von „nur“ 14: 10 in die Pause, in der ernste Ansagen notwendig waren.

 

Purer Kampf zur Aufholjagd

Nach der Hälfte wuchs zunächst sogar der Rückstand noch auf 15:10 an. Aber die Einstellung des UHC Müllner Bau hatte sich in der Pause gewandelt. Gestützt auf eine sehr gute TW - Leistung von Isi Bernhard fanden unsere Damen zu ihrem Spiel zurück. Umstellungen in der Defensive brachten zusätzlich Erfolgsmomente. Die Aufholjagd wurde gestartete - eine Spielphase vom Rückstand mit 16:19 auf eine Führung mit 22:19 war wirklich vom Feinsten. Der Rest des Spiels war Kampf pur – die Heimischen, immer wieder mit dem Mut der Verzweiflung, kamen zu Teilerfolgen. Unsere Damen, nun auch endlich mit dem nötigen Kampfgeist, brachten den Vorsprung über die Distanz.

 

Saisonziel erreicht

Durch diesen Sieg erreicht das Team des UHC Müllner Bau Stockerau das erklärte Saisonziel, den Grunddurchgang auf dem 3.Platz zu beenden. Dieser Erfolg belohnt die kontinuierliche Arbeit und bestätigt erneut, dass sich der UHC Müllner Bau Stockerau berechtigt zu den Spitzenmannschaften Österreichs zählen darf.Der Blick ist nun nach vorne gerichtet. Es gilt an den negativen Phasen der letzten Wochen zu arbeiten, um bestens vorbereitet in die Finalspiele zu kommen. Am 10.04. um 19:00 folgt das Heimspiel gegen die Perchtoldsdorf Devils um 19:00 (Achtung: verschoben von 03.04.) Auch Perchtoldsdorf benötigt dringend einen Erfolg, um nicht aus der WHA abzusteigen. Unvergessen ist in unserem Team das Ausscheiden aus dem Cup gegen diese Mannschaft. Alles wieder Vorzeichen für ein spannendes Spiel.

 

Spielbericht »»»

 

Ergebnis WHA: SSV Dornbirn – UHC Müllner Bau Stockerau 25:26 (14:10)

Stockerau: Bernhard, Sajanova; Hart (5), Klinger (1), Chovancova (4), Schalko (5), Gangl, Dimmy, Habermüller, Michálková (1), Lauermann (4), Rein - Lorenzale (6), Sajanova – Lavrentyev

 

 


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