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01.03.2021 Kategorie: Spielberichte-Frauen
Von: Wolfgang Kaindl

WHA: Keine Chance gegen Hypo NÖ


Genaue Anweisungen von Trainer Moshe Halperin im Timeout

Diese 2 Punkte blieben verdient in der Südstadt. Vor Beginn war klar, dass der Serienmeister Hypo NÖ nur durch eine besondere Leistung des UHC Müllner Bau Stockerau gefordert werden kann. Durch den Sieg unserer Damen vergangenen Montag gegen Wr. Neustadt kamen wir in die positive Situation, dieses Spiel ohne besonderen Erfolgsdruck bestreiten zu können. „Wir wollen versuchen unsere Möglichkeiten zu nutzen, aber auch einiges auszuprobieren. Das Spiel wird sicher auch zeigen, wie weit unsere Damen schon sind, um den Favoriten fordern zu können.“ Dies war in der Vorbereitung und vor dem Spiel unserem Team als Devise mitgegeben worden.
Also: ein „Bonus – Spiel“ in dem unsere Damen überraschen können, aber auch die Möglichkeit gegeben ist, um einiges für die Zukunft zu probieren. In der Entscheidung im Mai werden wir noch einen breiten Kader brauchen….
Von Beginn an war die Heimmannschaft das bessere, kompaktere Team. Einige Fehler unserer Defensive halfen sogar noch mit, um Hypo relativ schnell eine klare Führung zu ermöglichen. Wobei aber die Damen des UHC Müllner Bau durch guten Kampfgeist und schnelle, schöne Kombinationen das Spiel zunächst offenhalten konnten. Von 1:4 wurde auf 5:6 aufgeholt, nach 20 Minuten beim Spielstand von 8:10 konnte man noch von einem offenen Spiel sprechen. Ein paar Wechsel in unserer Mannschaft zeigten in den nächsten 10 Minuten, dass einige junge Spielerinnen vom UHC Müllner Bau schon eine schöne Weiterentwicklung in dieser Saison genommen haben - aber auch, dass noch einiges zur Stabilität fehlt, um mit der Heimmannschaft, sicherlich noch immer das Top-Team der Liga, mithalten zu können. Mit dem Pausenstand von 18:11 war eigentlich alles entschieden – die letzten 10 Minuten vor der Halbzeit gingen mit 8:3 verloren.
Nach der Pause entwickelte sich ein anderes Spiel. Eigentlich war alles klar. Der Sieg der Heimischen war ungefährdet. Wir versuchten den Schaden in Grenzen zu halten, gleichzeitig aber möglichst viel Einsatzzeit unseren jungen Talenten zu geben. So „plätscherte“ das Spiel dahin, der Rückstand pendelte sich bei minus 10 ein. Mit dem Endergebnis konnte das Team des UHC Müllner Bau durchaus leben. Denn einige jungen Talente konnten ihre Chance durchaus nutzen. So gelangen Carina Gangl am Kreis und in der Defensive einige schöne Aktionen, auch Anna Habermüller, Birgit Amsüss und Maria Sajanova- Lavrentyev zeigten, dass sie auf einem guten Weg sind, um den Anschluss an die Spitze zu finden.
Die Ergebnisse der restlichen WHA-Partien dieser Runde spielten unserer Mannschaft in die Karten. Damit nimmt unser Team trotz der Niederlage weiterhin Kurs auf den 3. Platz im Grunddurchgang und die Teilnahme an den Finalspielen um die Österreichische Meisterschaft. Aber – solange nichts fixiert ist, werden wir konzentriert an der Realisierung unserer Ziele weiterarbeiten. Wir wollen uns nicht auf Ergebnisse der anderen Teams verlassen, sondern selbst unsere Stärken nützen.
Schon am kommenden Samstag wartet in der Sporthalle Alte Au ab 19:00 die nächste Herausforderung. Die Gegnerinnen aus Kärnten SC Ferlach / Feldkirchen haben dieses Wochenende ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben und werden von uns sicher nicht unterschätzt werden.
Auch bei diesem Heimspiel werden wir einen Livestream aus der Alten Au einrichten, um unseren Fans die Möglichkeit zu geben, bei unserer Mannschaft dabei zu sein.

WHA Ergebnis:
Hypo NÖ - UHC Müllner Bau Stockerau     35:23 (18:11)
Stockerau: Bernhard, Sajanova; Hart (4), Klinger, Chovancova (1), Magurean (2), Schalko (2), Amsüss (1), Gangl (2), Dimmy, Habermüller (1), Michálková (1), Lauermann (1), Rein - Lorenzale (6/3), Sajanova – Lavrentyev (2)

Dieses Match wurde von LAOLA1 TV aufgenommen und produziert. Im folgenden Link kann
- das gesamte Match in voller Spiellänge
nochmals angesehen werden.


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