06.11.2016 Kategorie: Spielberichte-Frauen
Von: Walter Klinger

WHA: Harter Kampf und verdienter Heimsieg gegen Graz

Nichts für schlechte Nerven


Sabrina Hödl beim 7-Meter

Spielpatronanz durch Restaurant Santorini

Wieder mussten die Stockerauerinnen auf mehrere Stammspielerinnen verzichten. Neben der Verletzung von Petra Varjassiova waren die beiden Pewnyschwestern und die Standardtorfrau Martina Pojezdalova wegen Erkrankung nicht einsatzfähig. Damit lag die Last auf der Junioniorennationalteamspielerin Diana Öller im Tor, die von der Tofrauentrainerin Maria Sajanova unterstützt wurde. Erfreulich war, dass Kapitänin Christina Gahler nach ausgeheilter Verletzung erstmals wieder von Beginn an spielen konnte. Wie bei jedem Spiel legten die Lenaustädterinnen ein hohes Tempo vor und gingen rasch in Führung. Ab der 10 Minute zeigten sich Abstimmungsprobleme und durch leichtfertige Ballverluste geriet das Team sogar in Rückstand. Immer wieder konnte der Ausgleich erzielt werden. Die Abwehr war jedoch nicht sattelfest,  dadurch mussten in den letzten drei Minuten vor der Pause drei Treffer hingenommen werden. Am Beginn der zweiten Halbzeit sah man den Siegeswillen der gesamten Mannschaft und es wurde Tor um Tor aufgeholt. Christina Gahler konnte wesentlich dazu beitragen, dass die Deckung stabil agierte und auch im Angriff geordnet vorgegangen wurde. Die Stockerauerinnen waren die bessere Mannschaft, konnten sich jedoch noch nicht geeignet absetzen. Einige Umstellungen durch die Trainerin Jana Kutkova zeigten Früchte. Carmen Reiß wurde immer mehr zur entscheidenden Spielerin und konnte vom Aufbau mehrere schöne und wichtige Tore erzielen. Sabrina Hödl und Yvonne Riesenhuber kurbelten weiter und Sabrina Hödl erzielte durch ihre Wendigkeit mehrere Tore in Serie. Nach 45 Minuten ging die Mannschaft wieder in Führung und bis drei Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung 3 Tore. Dann mussten zwei Gegentore hingenommen werden und das Spiel wurde nochmals spannend. Die Nerven lagen auf beiden Seiten blank. Die Stockerauerinnen konnten aber in der letzten Minute taktisch klug spielen und mit einem Tor Vorsprung das Match gewinnen.

Ergebnis WHA:
UHC Müllner Bau Stockerau – HIB Handball Graz 27:26 (14:17)
Stockerau: Öller, Sajanova sen.; Hödl (9/4), Reiß (9), Hruza (2), Gahler (1), Dimmy, Riesenhuber (6), Freimbacher, C. Geischläger, N. Geischläger, Fichtinger.

Ergebnis WHA U18:
UHC Volksbank STOCKERAU – HIB Handball Graz 13:35 (5:21)
Stockerau: K. Lang, Kalkan; Amsüss (3), Fichtinger (3/1), Waniek, Hübl, Bruckner (1), Gangl, S. Storkan (1), Kottinger (1), Breitseher, Frey (3), Habermüller (1).


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