
LL-M: Selbstfall (05.02.2006)
| 11.R |
Sa, 04.02.06 18:00 |
St. Pölten |
UHC Stockerau |
30:27 |
14:14 |
0 |
| Kommentar |
|
Durch einige überraschende Niederlagen der Mitbewerber um das Meister-Play-Off, hatte der UHC Stockerau wiederum die Chance erhalten, bei einem Sieg in St. Pölten im Rennen um die ersten drei Plätze zu bleiben. Doch dieses wichtige Spiel sollte ein Spiegelbild der letzen zwei Auswärtsbegegnungen in Vöslau und Perchtoldsdorf werden. Ein optimaler Start brachte die Lenaustädter bis zur 10. Minute zu einer 7:3 Führung. Peter Olsavsky führte und dirigierte seine Nebenleute, Christoph Binder hielt im Tor des UHC was zu halten war und Ronald Muhm war im Angriff ein verlässlicher Schütze. In der 20. Minute lag der UHC Stockerau bereits mit 12:6 in Front und die St. Pöltner „Stars“ Sulzbacher und Horvath waren bis zu diesem Zeitpunkt chancenlos, entscheidend ins Spiel ihrer Mannschaft einzugreifen. Dies war für einige junge Spieler der Stockerauer der Auftakt für eine Unzahl von Einzelaktionen, die entweder in der St. Pöltner Deckung hängen blieben oder leichte Beute des Torhüters wurden. In der Verteidigung haderte man noch mit der vergebenen Chance und beobachtete gefällig die Angriffbemühungen des Heimteams. Die durch die Disziplinlosigkeit der Gäste wieder Aufwind bekamen und innerhalb von 10 Minuten den Pausengleichstand von 14:14 erkämpfen konnten. Dabei war das St. Pöltner Team spielerisch und vom Tempo sehr begrenzt. In der zweiten Spielhälfte wogte das Spiel, bei wechselnder Führung, ständig hin und her. Die Stockerauer fanden einfach nicht mehr zu ihrem Spiel und die Chancenauswertung, vor allem auf der linken Flügelposition (Manuel Bohn und Sven Haferl) war bei 16 Versuchen mit 2 Treffern bereits unterirdisch. Die Schiedsrichten hatten vielleicht nicht ihren besten Tag, aber an deren Leistung ist die 30:27 Niederlage sicher nicht festzumachen. Mit Ausnahme von Ronald Muhm, Peter Olsavsky und Christoph Binder hatten alle anderen Stockerauer Spieler rabenschwarze 40 Spielminuten gezeigt. Allen Bemühungen des Trainers Erwin Rasch zum Trotz, knüpften auch die Wechselspieler an diesen Leistungen an. Die Niederlage schmerzt umso mehr, da St. Pölten an diesem Tag mehr als nur bezwingbar war. Nach einem spielfreien Wochenende trifft der UHC Stockerau, in der Alten Au, im Bezirksderby auf die Union Korneuburg. |
|