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Im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres musste der UHC Stockerau zum Vöslauer HC. In den letzten zwei Wochen hatte sich das Team von Kapitän Christian Hofbauer intensiv auf die letzten Spiele des Grunddurchganges vorbereitet. Zum Abschluß fand am Donnerstag ein Testspiel gegen den Bundesligisten WAT Fünfhaus statt, das mit 30:28 (14:10) knapp gewonnen werden konnte. Die Vöslauer, die in den letzten Jahren immer unter den ersten drei der Tabelle rangierten, sind eine äußerst routinierte Mannschaft, die an guten Tagen in ihrer Halle nur sehr schwer zu bezwingen sind. Beide Mannschaften starteten sehr konzentriert, in die von den HLA Schiedsrichtern Hurich/Stepanek geleitete Partie. Keine der Mannschaften, konnte sich bei ständig wechselnder Führung, absetzen. Stockerau lies etliche Chancen aus, aber Christoph Binder im Tor des UHC Stockerau, besserte die Fehler seiner Vorderleute durch ganz starke Abwehrleistungen wieder aus. Im Angriff war Ronald Muhm von den Vöslauern nicht unter Kontrolle zu bekommen und er konnte in der ersten Halbzeit 7 Treffer erzielen. Mit dem Schlußpiff der ersten Halbzeit konnten die Vöslauer den 14:12 Pausenstand herstellen. Neben Ronald Muhm war Peter Olsavsky der auffälligste Offensivspieler der Gäste. Seine Integration in die Mannschaft scheint bereits sehr weit fortgeschritten. In der zweiten Spielhälfte konnten die Vöslauer bis zur 15. Minute ihre zwei Tore Vorsprung halten. In der 22. Minute gelang den Stockerauer der Ausgleich. In dieser Phase hielt der Ex-Stockerauer Bernd Zohner seine Mannschaft im Spiel, in dem er vier Treffer in Folge erzielen konnte. Mit ständig wechselnder Führung ging es bis in die letzte Spielminute. Vöslau hatte gerade das 26:25 erzielt und den Lenaustädtern blieben noch 40 Sekunden Zeit den Ausgleich zu erreichen. Und ausgerechnet dem besten UHC Akteur, Ronald Muhm, unterlief in dieser Situation ein furchtbarer Fehlpass, der dem Heimischen die Chance auf einen Konter bot, die sie auch dankbar nutzten und zum umjubelten 27:25 Endstand für Vöslau verwerteten. Ein Remis wäre sicher gerechter gewesen, aber die Stockerauer Spieler können dank ihrer gezeigten Leistungen mit Zuversicht in die nächsten Spiele gehen. Nach dem Cupspiel in St. Pölten war dies sicherlich die beste Leistung in dieser Saison. Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss ist in der Landesliga auch auswärts kein Gegner zu fürchten. Schon am kommenden Wochenende in Perchtoldsdorf wird die Mannschaft des UHC Stockerau das beweisen können. Nicht unerwähnt sollte das starke Comeback des rechten Stockerauer Flügels, Gustav Weigel, nach 2 Monaten verletzungsbedingter Pause, bleiben. Vor allem in der zweiten Halbzeit konnte er seine Gegenspieler nach belieben ausspielen und insgesamt 7 Tore beisteuern. |