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Gegen den Tabellenführer der Nö-Landesliga, KVG Perchtoldsdorf, erwischten die Heimischen einen rabenschwarzen Tag bei der Nutzung ihrer Torschancen. Trotz klarer 1:1 Situationen gegen den Torhüter der Gäste nutzten die Mannen des UHC Stockerau nur ca. jede 3. Möglichkeit um zu einem Torerfolg zu kommen. Dank einer ausgezeichneten Leistung in der Verteidigung konnten die Lenaustädter das Spiel aber immer offen halten. In der ersten Halbzeit wogte das Spiel hin und her und keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Wobei sich die Gäste extrem schwer taten zu Chancen zu kommen. Stockerau hatte zwar Tormöglichkeiten am laufenden Band, nutzte sie aber nicht. In der 19. Minute lag der UHC mit 10:9 in Front und schaffte es bis zum Pausenpfiff keinen Treffer mehr zu erzielen. Die Perchtoldsdorfer nutzten diese Schwächeperiode und gingen mit einer 12:10 Führung in die Kabinen. Nach Wiederbeginn dasselbe Bild. Stockerau stark in der Offensive mit schlampiger Chancenauswertung, aber einer soliden Vorstellung im Defensivbereich. So konnten die Gäste den Vorsprung bis knapp vor Spielende halten. Die letzten 2 Spielminuten waren aber an Dramatik kaum mehr zu überbieten. Ausgleich und Führungstreffer für den UHC Stockerau. Perchtoldsdorf nahm Time Out um die letzten Spielzüge zu fixieren. Nach Wiederanpfiff versuchten sie über die linke Seite, an der mit Peter Karl der jüngste Stockerauer stand, durchzukommen. Doch Karl blockte diese Versuche ausgezeichnet ab. Verzweiflungswurf der Gäste von der linken Aufbauseite, den der wieder ausgezeichnet disponierte Stockerauer Torhüter, Christoph Binder, mühelos abwehren kann. Ballbesitz für Stockerau und noch 15 Sekunden Spielzeit. Die Gäste stellten sofort auf Manndeckung um. Patrik Kubik schummelt sich nach vorne und erhält auch den weiten Pass, den er zu Thomas Hopfeld weiterleitet. Diesem wird beim Wurfversuch der Ball von hinten aus der Hand geschlagen. Weiter Pass der Gäste nach vorne Wurf, Tor, Ausgleich, Schlusssirene. Ingesamt ein verdientes Remis beider Mannschaften, in einer sehr harten aber fair geführten Begegnung. Bei Stockerau bringt sich Peter Olsavsky, der mit 8 Toren auch bester Werfer der Heimischen war, immer besser in des in das Spiel ein. Seine Ideen bringen die Mitspieler in gute Einschusspositionen, die leider in diesem Spiel nicht immer genutzt wurden. In der nächsten Woche gastiert der UHC Stockerau am Sonntag in Eggenburg. Der 31:22 Heimerfolg vor drei Wochen sollte aber nicht über die tatsächliche Stärke der Waldviertler hinwegtäuschen. Ein schwerer und vor allem harter Gegner steht den Stockerauern in seiner Heimhalle gegenüber und nur mit verbesserter Chancenauswertung kann ein Erfolg erkämpft werden. |