
M1B: Niedergang der abendländischen Kultur (03.02.2005)
| 15.R |
So, 30.01.05 15:30 |
UHC Stockerau 2 |
Perchtoldsdorf 2 |
13:25 |
08:12 |
0 |
Und es trug sich zu fernab jeder Realität – was für ein Bild der Verwüstung wurde den leidgeprüften Anhängern der 1B offenbart – es war schrecklich. Gemetzel – quasi Hilfsausdruck. Dabei hatte es ja gar nicht so schlecht begonnen. Es war ein Heimmatch deshalb auch gar nicht so wenige Akteure zugegen (13 genauer gesagt) – und so keimte so etwas wie Hoffnung in der ungewohnten Kabine4 des Sportzentrums Alte Au. Zwar fehlten wieder einige wichtige Spieler aber was soll man sagen – es war keine Überraschung mehr, dafür feierte aber unser Riedi seinen 18ten – Feiertag auf gut Deutsch. Das Zeremoniell des aufwärmen lassen wir berichterstattungstechnisch einmal links liegen (halten fest das es stattfand) und springen gleich in die Anfangsminuten der Partie gegen die Alt-Perchten. Die ersten Minuten – klassisch ein Bild des Grauens – 0:3 nach 4 Minuten – verworfen wurde was das Zeug hielt. Doch dann wurde das zarte Pflänzchen Hoffnung wieder ein wenig gegossen Eisi, Riedi und unser Mitteaufbau Prinz Spiegelhaupt verwerteten einige Würfe und so stand es nach 7 Minuten plötzlich wieder 3:3. Doch das dann wieder das alte Bild – 3:8 bis zur Minute 15. 8 Minuten kein Tor unsrer 1Bler – sagen wir es ehrlich: die Wurfausbeute konnte an diesem Tag wohl kaum schlechter sein und kann getrost als erbarmungswürdig tituliert werden, was ja eigentlich ja noch geschmeichelt ist. Das Ergebnis konnte bis zur Halbzeit dann aber noch dezent verbessert werden (8:12). Die kleine und bereits einigermaßen mitgenommene Pflanze die sich Hoffnung nannte war jedoch noch nicht komplett verdorrt. Die Schwäche wurde klar erkannt – zu viele Fehlwürfe zu schnelle Abschlussversuche – die Deckung war einigermaßen OK. Dann begann die 2te Halbzeit. Und das Pflänzchen Hoffnung wurde nicht nur kleiner – es wurde zertreten geschunden und besudelt – bis nicht mehr von ihm übrig war. Wir ersparen uns an dieser Stelle die unwürdigen und erniedrigenden Details. Fakt ist das die 2te Hälfte gar nicht so schlecht begonnen hatte. Die Verteidigung stand recht gut. Leider war es der Mannschaft nicht möglich den ver****** Ball ins Gegnerische Tor zu befördern (was die Torausbeute von 5 Toren in der 2ten Spielhälfte belegt). Und so fingen sich unsere Burschen einen Gegenstoß nach dem anderen ein… Endstand 13:25. Dies war wohl einer der schwärzesten Tage in der noch jungen Geschichte der 1B. Man könnte nun sagen das es ja ‚nur’ an der Wurfausbeute gehapert hat – leider ist das Tore schießen ein nicht unwesentlicher Bestandteil dieser exotisch anmutenden Sportart. Nun ja genug der Selbsterniedrigung wenden wir uns den positiven Seiten der Begegnung zu. Die Schiedsrichterleistung fiel äußerst positiv auf. Weiters lief das Spiel auffallend Fair ab und die Fans verhielten sich den umständen entsprechen kultiviert.
Nun hoffen wir für die Zukunft das das kleine Runde Ding wieder den Weg in das Tor findet das sollte die gröbsten Probleme unserer Lieblingsmannschaft vorerst einmal lösen. Am Sa, 19.02.05 18:30 haben unsere Jungs Gelegenheit sich gegen die Herren aus dem Waldviertel zu rehabilitieren.
© Grausi 2005
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