
M1B: Unglückliches Krampuskränzchen mit den Sportsfreunden aus HL (10.12.2004)
Nach langer Zeit stand nun endlich wieder eine Heimmatch für unsre 1Bler auf dem Programm. Unfassbare 12 Stockerauer Recken haben sich zu diesem Ereigniss im Sportzentrum Alte Au eingefunden um den Gästen aus Hollabrunn den Tag zu versauen. Nun zu Beginn der Partie standen die Zeichen auch nicht schlecht. Bereits zum 2ten Mal hatten die Jungs aus Stockerau den Beginn des Matches gut erwischt (deutliche Steigerung gegenüber dem Saisonbeginn) und konnten gleich einmal 2 Tore vorlegen. Die Erste Halbzeit war dann auch recht ausgeglichen. Zum Pausenpfiff gingen die Gäste aus Hollabrunn dann mit einem Tor Vorsprung in die Kabine. Die Chance für unsere Jungs, dieses Mal als Sieger vom Platz zu gehen, war zum Greiffen nah. Das heute mehr drinnen war war allen klar. Motiviert von den klaren und ergreiffenden Worten unseres Spielertrainers Hofbauer verließen die Jungs aus Sockerau die Kabine bis unter die Haarwurzeln motiviert. Und siehe da der Ausgleich wurde erzwungen. 2 herrliche und vor allem elegante Kontertore (eines davon ein sehenswerter eingesprungener Heber) durch den Flügelflitzer Martin ‚Graziano’ Kleedorfer brachten den ersehnten Ausgleich. Nun wogte die Partie hin und her – keiner der beiden Kontrahenten konnte sich absetzen. Die Verteidigung der Stockerauer stand wie eine Mauer uns ließ wenige Torchancen zu. Weiters leistete unser Standardgoalie Müller wiedereinmal hervorragende Arbeit und machte einige Großchancen der Gäste, welche mit einer durchwegs jungen Mannschaft (mit Ausnahme des Kapitäns) angetreten waren, zu nichte. Doch dann kam wiedereinmal alles anders. Die Gäste nahmen, beim Stand von 20:20, ein Timeout – was unsere Jungs anscheinend und unverständlicher Weise völlig ausser Tritt brachte. Ab der Auszeit, 19. Minute, wurde kein Tor mehr erzielt. Am Beispiel von Jürgen ‚Prinz Spiegelhaupt’ Pfalzer (der ansonsten mit seiner Treffsicherheit und Genialität am Spielfeld briliert) kann Stellvertretend für die ganze Mannschaft, die Pechsträhne erörtert werden. Er konnte mehrere Stangenwürfe und auch 2 Lattenpendler, in diesen 10 Minuten, auf seinem Konto verbuchen. Alleine diese Tatsacher verdeutlicht, daß die Stockerauer an diesem Tag (oder zumindest in diesen 10 Minuten) das Glück nicht für sich gepachtet hatten. Am Ende Stand es dann 20:25. Diesmal waren, und dies ist komplett unüblich für unsere Lieblingsmannschaft, die letzten 10 Minuten ausschlaggebend für die bittere Niederlage. Trotz allem ist jedoch ein deutlicher Aufwärtstrend sichtbar der sich diese Saison mit Sicherheit noch in dem einen oder anderen Sieg manifestieren wird. Am Mittwoch gegen die Erste aus Stockerau dürfen wir auf ein Wunder hoffen. Denn dieses wird, realistischer Weise, notwendig sein einen Sieg einzufahren.
© Grausi
|