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M1B: Sibirisch (24.11.2004)

Eine stark dezimierte Stockerauer 1b machte sich am Samstagnachmittag auf zur Polarexpedition ins sibirische anmutende Zwettl. Dabei begegnete man auf schneeverwehten Straßen Schlittenhunden und Pinguinen – einige behaupten Sie hätten den Yeti gesehen (scheiß Bier) – aber das ist eine andere Geschichte.
Die stark verkürzte Aufwärmzeit wurde großteils damit verbracht, die Bälle aus den von den Gegnern hinterlistig aufgestellten und perfekt getarnten Fallen zu befreien. Was sich gleich zu Beginn des Spiels – während der obligatorischen Schlafphase – in einem 6 zu 2 Rückstand auswirkte. Nach der geistigen Leerlaufphase der ersten 10 Minuten erwachten die Mannen aus Stockerau aus der nachmittäglichen Lethargie und begannen ihr Spiel deutlich zu verbessern. Gekennzeichnet war diese Phase des Spiels, von überraschend – und seit diesem Tag wieder salonfähigen – Schlagwurforgien von den Aufbaupositionen. Der Rückstand konnte zeitweise bis auf 2 Tore reduziert werden – Pausenstand 13 zu 10. Wie jede Halbzeit gönnten sich die Burschen aus Stockerau auch zu beginn der zweiten Halbzeit eine Phase des geistigen Leerlaufs. So zogen die Gastgeber wieder auf 15 zu 10 davon. Dieser Rückstand konnte wie auch in der ersten Halbzeit phasenweise auf 2 Tore reduziert aber leider nie vollständig wettgemacht werden.
Ausschlaggebend für die bittere Niederlage waren sicherlich die ersten Minuten der jeweiligen Halbzeiten und die vorherrschende Personalfluktuation innerhalb der 1b. Positiv zu erwähnen ist der heroische Einsatz von Hanke Thomas, welcher mit einer schweren Verletzung – vom Teamarzt Prim. Westermaier diagnostizierter Bruch der rechten Hand – gespielt hat. Weiters sind die Leistungen unserer stark vertretenen Kreisspieler, welche die dünne Personaldecke auf den übrigen Positionen ausgleichen konnten und auf den ungewohnte Positionen mit herrlichen Flügel- und Schlagwürfen überraschten, lobenswert zu erwähnen. Leider war unser Mitteaufbau – Prinz Spiegelhaupt – welcher in den letzten Spielen groß aufzeigte – sagen wir es in aller Deutlichkeit – etwas (eigentlich komplett) niedergeschlagen von den vorabendlichen Feierlichkeiten in seinen Stammbeisln. Dies führte dazu, dass er der Torstange der gegnerischen Mannschaft Schmerzen in ungewöhnlich hoher Frequenz zufügte (Trefferquote quasi eher am unteren Ende der üblicherweise zu erwartenden Ausbeute – ca. 25%). Der Bruder von Dennis Rodman – the King of Schlagwurf (Springen nein danke) Eisi – verwandelte souverän alle vier Siebenmeter und steuerte weitere sechs Tore aus dem Spiel (sehenswerte Schlagwürfe) bei.
Resümee unseres Ausflugs in den hohen Norden: Ein von einer schwachen Wurfausbeute geprägtes Spiel welches eigentlich zu gewinnen gewesen wäre. Es ist zu hoffen, dass mit zunehmender Spielpraxis die Konstanz steigt um die phasenweise guten Leistungen auf die gesamte Spieldauer auszudehnen. Wünschenswerte ist weiters, dass unsere Pflichtspiele von mehr Protagonisten wahrgenommen werden um eine besseres Zusammenspiel zu ermöglichen. Diese Niederlage reiht sich nahtlos in die Dramen der vergangen Wochen ein und wäre durchaus zu vermeiden gewesen.

© Grausi & Pfalzi the star alliance



 
 
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