
M1: Tag und Nacht (24.11.2004)
Mit zwei unterschiedlichen Leistungen ließ diesmal das Team des UHC Stockerau aufhorchen. Im Nachtragsspiel am letzten Mittwoch gegen Perchtoldsdorf 2, dem Meister der letzten Saison, zeigte die Mannschaft von Trainer Doru Simion wieder einmal ihr ängstliches Gesicht. Wie auch schon in anderen Auswärtsbegegnungen spielte man auch hier viel zu verhalten und passiv um reüssieren zu können. Eine katastrophale Deckungsleistung der gesamten Mannschaft führte zur zweiten Saisonniederlage. Zu spät erkannte man Mitte der zweiten Halbzeit den Ernst der Situation. Die Mannschaft des UHC Stockerau konnte aber die 31:28 (16:13) Niederlage nicht mehr verhindern. Ganz anders präsentierte sich die Mannschaft am Sonntag in der Heimbegegnung gegen Perchtoldsdorf 1. In einem flotten und temporeichen Spiel wurde der Gegner phasenweise zum Statisten degradiert. Nach dem 0:1 für Perchtoldsdorf schaltete der UHC Stockerau einen Gang nach vorne und ging bis zur 17. Minute mit 12:4 in Führung. Gegen die schöne Kombinationen und das hohes Tempo von Manuel Bohn & Co. hatten die Gäste aus der Weinmetropole im Süden Wiens nichts entgegenzusetzen. Mit dem Halbzeitstand von 17:8 waren sie außerdem noch gut bedient. Bei besserer Chancenauswertung der Lenaustädter wäre bereits ein wesentlich höherer Stand möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit brachten die Trainer Simion/Rasch die U17-Nachwuchsspieler Andreas Dietl, Peter Karl und Michael Gahler neben Alexander Hrdlicka und Bernd Völkl zum Einsatz. Die jungen Spieler konnten auch weiterhin das Tempo halten, nur die Chancenauswertung ging etwas zurück. In dieser Phase hatten sie mit Roland Nadrasky, der zu den Strafwürfen der Perchtoldsdorfer ins Tor ging, einen starken Rückhalt. Innerhalb von 10 Minuten konnte er drei 7-m Würfe parieren und verhinderte so, dass die Gegner wieder den Anschluss finden. In der Schlussphase konnte der junge Andreas Dietl mit zwei tollen Toren, von insgesamt fünf, seine tadellose Leistung krönen. Mit 30:24 wurde ein verdienter Erfolg eingefahren. Ein Erfolg des gesamten Kaders und nicht nur der Leistungsträger. In der nächsten Woche geht es zum Tabellenführer nach Wr. Neustadt. Falls die Mannschaft ihre Auswärtsnervosität ablegt, könnte auch dort ein Erfolg machbar sein.
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