
M1: 4-Punkte-Spiel an Tulln (01.11.2004)
Das mit Spannung erwartete Kräftemessen gegen den Mitfavoriten aus Tulln fand am letzten Sonntag statt. Die Rosenstädter traten mit ihrer U21 Mannschaft, verstärkt mit dem linken Aufbauspieler Kristof Vizvary, an. Im Tor der Tullner der Stockerauer Mathias Völkl, der gegen seine Ex-Kollegen eine starke Leistung ablieferte. Die ersten 10 Minuten verschlief das Stockerauer Team und Tulln konnte sich auf 7:3 absetzen. Hektik und unnötige Ballverluste, aber auch durch 2-Minuten Strafen die sofort gegen die Lenaustädter verhängt wurden, verursachten diesen Spielstand. Eine Umstellung bei Stockerau, Manuel Bohn übernahm die Mitte Aufbauposition, brachte das Team des Trainerduos Simion/Rasch wieder ins Spiel zurück. In der 26. Minute gelang der Ausgleich zum 16:16. Der Pausenstand von 18:18 lies für die zweite Halbzeit noch alle Optionen offen. Diesmal gelang der Start ins Spiel wesentlich besser und der UHC Stockerau ging mit 2 Toren in Führung. Zu diesem Zeitpunkt wäre ein Absetzen der Stockerauer Mannschaft möglich gewesen. Durch Vizvary auf der linken Aufbauposition kamen die Tullner aber immer wieder ins Spiel zurück. Sein Gegenspieler Ronald Muhm und der ausgezeichnete Torhüter Marcus Fiala wurden aber von ihren Mannschaftskollegen in der Deckung im Stich gelassen. So konnte Tulln wieder den Ausgleich schaffen und das Spiel blieb weiterhin offen. 10 Minuten vor dem Ende und beim Spielstand von 32:32 die vorentscheidende Situation. Bei Tulln saßen 3 Spieler auf der Strafbank und das Stockerauer Team konnte in dieser Phase nur ein Tor erzielen und musste sogar einen 2-Miunten Ausschluß und ein Gegentor hinnehmen. Von diesem Schock erholte sich Stockerau nicht mehr und Tulln konnte relativ leicht Tor um Tor erzielen. Der Endstand von 42:35 für die Heimmannschaft war vielleicht um das eine oder andere Tor zu hoch ausgefallen, aber schlussendlich auf Grund des höheren Siegeswillen verdient. Für den UHC Stockerau besteht aber kein Grund jetzt die Chance auf den Meistertitel abzuhacken. Mit der gezeigten Leistung, nächstes Mal über die gesamte Spielzeit, und etwas höherer Konzentration ist man durchaus in der Lage Tulln im Heimspiel mit vergleichbarem Ergebnis zu bezwingen.
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