
LL-M: Heimschlappe gegen Langenlois (02.05.2004)
Nach dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten um den Abstieg – Union Korneuburg - wartete mit dem USV Langenlois der nächste schwere Brocken auf das Team des UHC Stockerau. Der aktuelle Tabellenführer des Abstiegs-Play-Off’s hatte sich für die diese Saison mit dem ehemaligen HLA-Spieler Vladimir Bubalo verstärkt. Der die Mannschaft auch als Trainer betreut und dem es in den letzten Monaten gelungen ist, Langenlois zu einer leistungsorientierten Mannschaft zu formen. Im Spiel selbst stellt er eine Persönlichkeit dar, an der sich seine Teamkollegen orientieren und aufrichten können. Die Bezugsperson fehlt leider im Team des UHC Stockerau an der sich die talentierten jungen Spieler aufrichten könnten, falls es einmal nicht so gut läuft.
Von Beginn weg entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in der die Verteidigungsleistungen beider Mannschaften sehr schwach waren. Gelang es dem USV Langenlois aus diesen Chancen auch Tore zu werfen, so vergaben die Stockerauer unzählige klare Einschussmöglichkeiten. Wobei das Offensivspiel der Lenaustädter eigentlich gut funktionierte und immer wieder Lücken in der Verteidigung des Gegners gefunden wurden, versagten die jungen Spieler im Abschluss. So konnte Langenlois nach etwa 10 Minuten die Führung an sich reißen und bis zum Pausenpfiff auf 15:10 davon ziehen.
Nach Wiederanpfiff änderte sich nicht viel am Spielablauf. Stockerau drückte und spielte engagiert, vergab jedoch etliche gute Einschussmöglichkeiten und musste seinerseits durch unnötige Fehler in der Deckung Tor um Tor der Langenloiser hinnehmen. In der entscheidenden Spielphase (zw. 40. und 50 Spielminute) gelang es so den Gästen den Vorsprung 24:16 auszubauen.
Obwohl zu diesem Zeitpunkt die Partie bereits entschieden war, gelang es dem UHC Stockerau sich mit großem Kampfgeist nochmals heranzukämpfen. In der Schlussphase konnte man jedoch nicht mehr weiter zusetzen und musste sich daher letztendlich mit 24:29 geschlagen geben. Erfreulich aus Stockerauer Sicht der Einsatz der jungen Spieler. Unter anderem konnte Stefan Müller, eigentlich noch U15-Spieler, bei seinem Landesligadebüt in den letzten 5 Spielminuten, noch zwei Gegenstoßtore erzielen.
"Schade um dieses Spiel. Der Gegner war nicht stärker, sondern wir haben es ihnen durch viele Eigenfehler leicht gemacht gegen uns zu gewinnen", meinte ein etwas enttäuschter Trainer Erwin Rasch.
Am nächsten Sonntag wartet um 18.00 Uhr das nächste Auswärtsspiel in St. Pölten auf den UHC Stockerau.
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