
Arbeitssieg gegen Union Korneuburg (25.04.2004)
Einen wichtigen Heimerfolg konnten die Männer des UHC Stockerau gegen die Routiniers der Union Korneuburg landen. Dabei hatte es in der Vorbereitungswoche zwei Ausfälle von älteren Spielern durch Verletzungen gegeben. Tormann Jürgen Waditschatka erwischte es wiederum an der Schulter, diesmal an der rechten Seite. Nach dem er sich nach langer Verletzungspause mit guten Leistungen wieder in der Mannschaft integriert hatte ein wirklich tragischer Vorfall. Der vielleicht das sportliche Karriereende für den Vorzeigehandballer bedeuten könnte. Aber auch Topscorrer Sven Haferl hatte sich im Vorbereitungsspiel gegen Union Hollabrunn (26:24 für den UHC Stockerau) eine Bänderüberdehnung im Knöchel zugezogen und wird in dieser Spielsaison womöglich nicht mehr zum Einsatz kommen. Denkbar schlechte Voraussetzungen für den UHC Stockerau im Vorfeld für dieses, für beide Teams wichtige, Spiel. Die erste Spielhälfte gestaltete sich sehr ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte entscheidende Vorteile für sich verbuchen und sich mit mehr als 2 Toren vom Gegner absetzen. Die Defensive der jungen Stockerauer Mannschaft hatte in der ersten Halbzeit nicht gerade ihre stärksten Momente und so kam Korneuburg immer wieder zu leichten Torerfolgen. Der Halbzeitstand von 14:13 für Korneuburg entsprach deshalb auch den gezeigten Leistungen. Nach der Pause bekam Stockerau jedoch des Spiel in den Griff und führte bald mit zwei bis drei Toren. Vor allem die Abwehr hatte sich gefestigt und stand wesentlich besser zum Gegner. Mathias Ried, der unter Trainer Doru Simion richtiggehend aufblüht, spielte in der Deckung sehr stark und krönte seine Leistung mit einem perfekten Konter. Bis jetzt gab es kein Derby ohne „Rote Karte“. Auch diesmal erwischte es einen Korneuburger. Bei einem Konter der Stockerauer wurde auf „2-Minuten Strafe“ gegen den Korneuburger Verteidiger Gumpinger entschieden, obwohl die Aktion durchaus auch als Stürmerfoul zu sehen war. Die Reaktion des ausgeschlossenen Spielers war auf jeden Fall für den Schiedsrichter zu heftig und so wurde eine Disqualifikation gegen ihn ausgesprochen und der Spielerpass einbehalten. Für seine Mannschaft bedeutete dies auch, in den letzten 10 Minuten nur mehr mit 5 Mann zu spielen. Dadurch konnte der UHC Stockerau seine Führung weiter ausbauen und das Match mit 32:26 für sich entscheiden. Mit nunmehr 5 Punkten, nach drei Spielen, am Konto der Stockerauer stellt sich die Situation wieder sehr positiv dar. Am nächsten Samstag – 19:00 Uhr, Sporthalle Alte Au – trifft der UHC Stockerau auf den USV Langenlois. Bei einem Erfolg in diesem Spiel und bei zwei Punkten in den noch anstehenden Auswärtsspielen in St. Pölten und Korneuburg wäre der zweite Tabellenrang zu erreichen, der einen sicheren Nichtabstiegsplatz bedeutet.
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