
Klarer Sieg gegen UNION Sparkasse KORNEUBURG
Nach dem Spiel in Hollabrunn war man im Lager der Stockerauer etwas verunsichert, wie die Mannschaft diese Niederlage verarbeitet hat. Im Laufe der Trainingswoche stand außerdem, durch verschiedene Krankheiten, nicht immer der volle Kader zur Verfügung. Mit Jürgen Waditschatka, nach 5 Monaten Rekonvaleszenz wegen einer Schulterverletzung, kam erstmals die Nummer 1 der Stockerauer Torhüter in den Kreis der Mannschaft zurück. Die Sorgen der Stockerauer waren jedoch völlig unbegründet. Während der gesamten Spielzeit lag die Mannschaft von Trainer Mag. Erwin Rasch in Führung. Die gewohnt, raue Gangart der Korneuburger konnte die junge Truppe nicht bremsen. Obwohl in der ersten Halbzeit einige Konter und Strafwürfe vergeben wurden, ging der UHC Stockerau mit 11:7 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit des gleiche Bild. Stockerau dominierte das Spiel und Korneuburg konnte sich nur durch die gut spielende Aufbaureihe, mit Schafler und Wailzer, im Spiel halten. In der 45. Minute das Comeback von Jürgen Waditschatka. Der in den nächsten Minuten vier Torwürfe der Korneuburger abwehren konnte. Der UHC Stockerau zog in dieser Phase auf 21:15 davon und zeigte ansatzweise, wie durch schnelle Mitte und Tempospiel, die Defensive der Gäste problemlos auszuschalten ist. In den letzten Minuten der zweiten Halbzeit bekamen die Stockerauer, durch Undiszipliniertheiten, noch einige 2 Minuten Strafen aufgebrummt und Korneuburg konnte noch eine Kosmetik des Ergebnisses erreichen. Kurz vor Spielende musste „Richie“ Andre den Frust eines Korneuburgers noch mit einem Ellbogencheck ins Gesicht bezahlen. Diese, wohl ausschlussreife Aktion, wurde von den guten Schiedsrichtern nicht wahrgenommen. Der Endstand von 23:21 für den UHC Stockerau gibt der Mannschaft im nächsten Spiel in Vöslau sicher weiteren Auftrieb. Mit einem Sieg könnte Langenlois in der Tabelle überholt werden und damit ein weiterer Play-Off Punkt sichergestellt werden. Die Zielsetzung des UHC Stockerau ist das untere Play-Off als Tabellenführer abzuschließen und damit auch die Weichen für die nächste Saison zu stellen.
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