
Kantersieg vom UHC Stockerau in Langenlois 
Der Optimismus der Stockerauer vor dem Spiel in Langenlois war mehr als berechtigt. Das Team von Trainer Mag. Erwin Rasch kommt immer besser in Schwung und aus dem großen Kader hat sich eine Kerntruppe gebildet, die trotz des geringen Durchschnittsalters, von unter 19 Jahren, mit den meisten Ligamannschaften mithalten kann. Die Spielart der Langenloiser, die auf den Spielertrainer Vladimir Bubalo zugeschnitten ist, sollte deshalb der Stockerauer Mannschaft entgegen kommen. Mit Ronald Muhm, der mit Österreichs Jugendteam bei einem Turnier in der Schweiz teilnahm, stand leider der stärkste rechte Aufbauspieler nicht zur Verfügung. Das Spiel in Langenlois begann von beiden Seiten sehr vorsichtig und nach 10 Minuten lautete der Spielstand nur 2:2. Über die gefestigte Abwehr, die von Richard ANDRE hervorragend organisiert wurde, begannen die jungen Stockerauer nun das Angriffstempo zu erhöhen. Innerhalb von 10 Minuten zog die Mannschaft mit schnellen, variantereichen Angriffen auf 8:2 davon. Bubalo wurde in der Defensive erfolgreich neutralisiert und konnte in der ersten Spielhälfte keinen Torerfolg verbuchen. Kleine Unsicherheiten vor dem Pausenpfiff und unglaubliches Ballglück für Langenlois führten zum Pausenstand von 10: 7 für Stockerau. Nach dem Seitenwechsel wurde das Match, von Seite der Gastgeber, etwas aggressiver angelegt. Nach einigen harten Attacken auf Stockerauer Spieler, allen voran Peter Hofbauer, mussten zwei Langenloiser mit roten Karten versehen, das Spiel vorzeitig beenden. Der UHC Stockerau spielte weiter sein konsequentes, schnelles Spiel und lies die Heimmannschaft nie näher als 2 Tore herankommen. Überragend im Stockerauer Angriff - Sven Haferl, der sich bei 1:1 Situation sicher durchsetzen konnte und in der zweiten Halbzeit 8 Tore erzielte. Aber auch die anderen Spieler, um Kapitän Herwig Moll, zeigten wiederum ihr großes Potential und sicherten so den zweiten Saisonerfolg für den UHC Stockerau. Der nach 60 Minuten mit dem 26:20 überraschend klar feststand. Für Mag. Erwin Rasch war dieser Sieg ein Beweis für das gute Training der letzten Wochen und der konsequente Glaube an die Stärke der Nachwuchsspieler.
In der nächsten Woche wird es der UHC in Hollabrunn mit einem anderen Kaliber zu tun bekommen. Hollabrunn möchte heuer unbedingt in die Bundesliga aufsteigen und hat dazu in den letzten Wochen den Kader massiv verstärkt. Mit dem Tschechen Jiri Reznik und dem Tullner Christoph Makovec hat Hollabrunn zwei starke Aufbauspieler in den Spielerkader aufgenommen. Mit der Euphorie der Hollabrunner, aus dem Cupsieg gegen Dornbirn, wird es in der Hollabrunner Sporthalle sehr schwer werden zu bestehen. Für die junge Truppe aus Stockerau ist es auf jeden Fall eine Möglichkeit sich weiter zu bewähren und aus der Qualität des Gegners zu lernen.
|